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Essay über den Film "Triumph des Willens"
Eseja2 Personības, Tulkošana, valodniecība, Vēsture, kultūra
Das war erster Film über Hitler, den ich gesehen habe. Sein Auftritt hat auf mich sehr großen Eindruck gemacht. Hitler sprach frei, ohne Konzept. Wie das Publikum – die kolossale Masse von Leuten ihn begrüßte, freudige Gesichte sogar von Kindern - das macht überraschende Effekt.
In Lenis Memoiren habe ich ein Zitat gefunden, wie sie Hitlers Auftritt charakterisiert: „Mit akzentuierter Schärfe peitschen seine Worte auf die Zuhörer nieder. Fast dämonisch suggerierte Hitler ihnen, er würde ein neues Deutschland schaffen, er versprach das Ende der Arbeitslosigkeit und Not“ (Riefenstahl 2000, 187).
Zusammenfassend kann man sagen, dass einerseits „Triumph des Willens“ als Meisterwerk der Film- und Bildsprache angesehen werden kann, andererseits stellt er wohl die Perfektion des Propaganda-Films dar. Also, der Film ist bis heute wirkungsgeschichtlich relevant und umstritten und kann von verschiedenen Sichtsweisen betrachtet werden.
Leni Riefenstahl ist bestimmt eine von hervorragenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sie wurde als Zeitgenosse wichtigsten geschichtlichen und kulturellen Ereignissen, die damals in Deutschland passieren, betrachtet. Leni ist interessant dadurch, dass sie als Produzentin von Propagandafilme Hitlers genannt wurde, aber sie war auch selbst talente Tänzerin, Schauspielerin, Regisseurin und hat sehr langes Leben gelebt.
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Fragment: Leni Riefenstahl wurde 1902 in Berlin geboren. Sie gehört zu den beeindruckensten Persönlichkeiten des vergangen Jahrhunderts. Sie war Tänzerin, Schauspielerin, Bergsteigerin, Taucherin, Regisseurin und Photographin. Ihre größten Erfolge errang sie mit dem Dokumentarfilm „Triumph des Willens“, genannt nach dem Reichsparteitag 1934 in Nürnberg, der die höchsten Auszeichnungen erhielt - 1935 die Goldmedaille von Venedig und 1937 die Goldmedaille auf der Weltausstellung in Paris. Im Film benutzte Riefenstahl zu derer Zeit neuartige Techniken, setzte gekonnt bewährte Mittel ein, was schließlich „Triumph des Willens“ zu einem filmgeschichtlich und ästhetisch dennoch bedeutsamen Film machte. Im Unterschied zu einem reinen Dokumentarfilm wurden im Film zusätzlich Form- und Gestaltungs-Elemente anderer Film-Gattungen verwendet.
